Herz-Jesu Büchenbach

Geschichte

In Folge des 2. Weltkrieges kamen viele Heimatvertriebene nach Büchenbach. Um den nun zahlreichen Katholiken auch ein religiöses Zuhause zu geben, stellte die ev.-lutherische Gemeinde Büchenbach mit Pfarrer Sandner ihr Gotteshaus zur Verfügung. So konnte 1946 die erste Heilige Messe mit Kaplan Lang in der Willibaldkirche gefeiert werden. Seit dieser Zeit wurde jeden zweiten Sonntagnachmittag eine Heilige Messe angeboten.

Die Zunahme der katholischen Bevölkerung durch den Bau der sogenannten Siedlung und durch Ausweisung neuer Bebauungsgebiete in den Gemeinden Büchenbach und Pfaffenhofen war eine große Herausforderung für die Pfarrei Roth.

Am 24. Juni 1956 wurde der Kirchenbauverein Büchenbach e.V. durch Pfarrer Franz Meyer gegründet.

In kurzer Zeit konnten durch Hausbesuche über 200 Mitglieder gewonnen werden. Bis zur Auflösung des Kirchenbauvereins im Jahre 1962 haben die Mitglieder durch ihre Beiträge zur Finanzierung der Grundausstattung des Gotteshauses und durch Eigenleistungen zum Aufbau der Pfarrei Herz-Jesu in besonderer Weise beigetragen.
                                  

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Nach Plänen des Architekten Friedrich Mayer (Roth) konnte 1957 die Firma Popp (Roth) mit dem Bau der Kirche beginnen. Nach feierlicher Grundsteinlegung erfolgte nach kurzer Bauzeit im Juli 1958 die Fertigstellung.
Der Wunsch vieler Menschen, eine eigene Kirche in ihrer Nähe zu haben, ging nun in Erfüllung.

Am 20. August 1958 weihte Bischof Dr. Josef Schröffer, Eichstätt, die Herz-Jesu-Kirche. Ein unvergesslicher Festtag für viele Teilnehmer!

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Am 16. September 1959 erfolgte die Einführung von Kurat Norbert Kachel. Die Gemeinde Herz-Jesu  war nun Kuratie, der Pfarrei Roth zugeordnet. In 18 Jahren Aufbau und Seelsorgearbeit hat sich Pfarrer Norbert Kachel  bleibende Verdienste erworben.

Zeugnisse und Daten seines Wirkens: Planung und Bau des Pfarrhauses, Anschaffung eines Geläutes mit vier Glocken mit den Namen Herz-Jesu, St. Hedwig, St. Josef und Maria, Mutter Jesu; Glockenweihe am 19.03.1961.

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Für die Gestaltung des Kirchenraumes wurden Seitenaltäre aus Juramarmor errichtet, geweiht dem Hl. Josef und Maria, der Mutter Jesu, ein Geschenk des Regens A. Bauch von der Seminarkirche Eichstätt.

1968 erfolgte die Fertigstellung und Einweihung eines in Mosaik gestalteten Kreuzweges von Professor Recker (Eichstätt); im Jahre 1969 die Weihe einer elektronischen Orgel und im Jahre 1975 die Neugestaltung des Altarraumes mit einem weiteren Kunstwerk von Professor Recker, der Emmausbegegnung.

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Der Nachfolger von Pfarrer Norbert Kachel, Kaplan Riedl, betreute die Gemeinde kurzzeitig bis zur Übernahme der Pfarrei durch Pfarrer Alois Bauer im September 1976. Restaurierungsarbeiten standen an; die Kirche Herz-Jesu  war inzwischen 20 Jahre alt geworden. Die Neugestaltung des Kirchen-Vorplatzes, eine neue Heizungsanlage und die Sanierung des Pfarrsaales waren dringende Aufgaben.


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Pfarrer Max-Josef Schwaiger (1985-1994) begann seinen Dienst mit der Auflage, Dekanats-Jugendseelsorge als auch Seelsorge im Kreiskrankenhaus Roth zusätzlich zu übernehmen. In seine Amtszeit fiel der Hauptanteil der Kirchenrenovierung, die ihn und der Gemeinde viel Kraft kostete. Auch der neue Kindergarten wurde gebaut und das Jugendheim geplant.  Seine Begeisterung für den Glauben steckte viele an und motivierte sie zur Mitarbeit. Noch heute profitiert die Gemeinde von dem Schwung, den er mitbrachte.

Der Nachfolger, Pfarrer Bernhard Schneider (1994-1996), konnte nur kurze Zeit in der Pfarrei wirken. Die Statuen unserer Diözesanpatrone, Hl. Willibald und Hl. Walburga in unserem Gotteshaus, eine Stiftung von Walburga Pöschl, gefördert durch seine Unterstützung, sind eine bleibende Erinnerung an ihn.
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Pfarrer Dr. Josef Hernoga leitete von 1996 - 2004 die Pfarrei. In seine Amtszeit fiel die Neugestaltung des Pfarrheims, die Innenrenovierung der Kirche und das 40-jährige Pfarreijubiläum. Auch bekam die Ökumene neuen Auftrieb.



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Von 2004 bis 2006 war Pfarrer Andreas Hanke der Nachfolger. In seiner Amtszeit wurde der Behinderten gerechte Zugang zur Kirche fertiggestellt.



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Von 2006 – 2009 lag die Pfarradministration bei Dekan Alfred Rottler aus Roth. Bis 2007 wurde Kaplan Wolfgang Woppmann von ihm als Seelsorger für die Pfarrei Herz-Jesu bestimmt.



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Von 2007 bis 2010 war Pfarrer Dr. Mmaju Eke aus Nigeria für die Seelsorge der Pfarrei zuständig. In seine Zeit fiel auch das 50-jährige Jubiläum unserer Herz-Jesu Kirche. Die Pfarradministration oblag von 2009 bis 2017 bei Pfarrer Dr. Christian Löhr aus Roth.

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